Der Standard: Was denken in Österreich lebende Musikerinnen und Musiker über den ESC?

Agnes Palmisano: „Der Song Contest überrascht mich immer wieder – mit guten und trashigen Liedern“

Eine Frau sitzt auf einem hölzernen Sarg, das in einem Raum mit Holzvertäfelung steht. Neben ihr befindet sich ein grünes Sofa, im Hintergrund ein Klavier. Ein Schild mit der Aufschrift
Agnes Palmisano gilt als „Königin des Wiener Dudlers“.
Photo: Helena Lea Manhartsberger

Zu Hause haben wir vierstimmig gesungen – das war ein essenzielles Erleben von Familie und Zusammenhalt“, sagt Agnes Palmisano über ihre musikalische Prägung. Aufgewachsen außerhalb eines klassisch „wienerischen“ Milieus, war zunächst Kirchenmusik zentral. „Meine Mama und ich haben über das Singen besser funktioniert als auf anderen Ebenen“, so Palmisano über die verbindende Kraft der Musik.

Heute zählt sie zu den prägenden Stimmen des Wiener Dudlers. Für die ausgebildete Sängerin und Sonderschullehrerin steht das Gefühl im Zentrum: „Mich fasziniert, Emotionen geballt herauszubekommen und mitzuteilen.“

Neben der Bühne arbeitet sie mit Kindern mit Beeinträchtigung. Den Song Contest verfolgt sie kaum, findet aber Fragen kultureller Identität spannend: „Ich bin immer wieder überrascht – von sehr guten und sehr trashigen Beiträgen.“

Quelle: https://www.derstandard.at/adblockwall/story/3000000319666/was-denken-in-oesterreich-lebende-musikerinnen-und-musiker-ueber-den-esc